Siem Reap – Touristendestination für einen Angkor Wat Besuch

Die Touristendestination Siem Reap

Eigentlich bräuchte man Siem Reap nicht besuchen. Ausser diversen Nachtmärken und ein paar für Touristen hergerichteten Strassenzügen ist hier nicht viel los.

In Siem Reap gibt es viele Märkte für Touristen

Die meisten Restaurants schliessen (aufgrund der recht harten Bestimmungen) um 23 Uhr. Auch auf dem Night Market ist ab 11 Uhr Abends dicht. Nur in der Pub Street geht es etwas länger. Dort dürfen die Touristen bis etwa 2 Uhr Nachts wach bleiben. In 2 Clubs wird auf den Tischen getanzt, aus Eimern getrunken (zumindest so ähnliche Gebilde, man könnte es auch für Babytoiletten halten) und eigentlich fehlt nichts was das Touristenherz begehrt.

Die Pub Street in Siem Reap bei Nacht

Na ja, so ganz meins ist es ja nicht, aber ansonsten ist die Stadt ab 23 Uhr einfach wie ausgestorben. Nicht ganz einfach, weil ich doch um die Zeit erst richtig aktiv werde. Spaziergänge am Flussufer sind ganz nett. Mit der Zeit allerdings auch ganz reichlich anstrengend.

Siem Reap mitten in der Nacht fotografiert

Abseits der Touristenstrassen ist nicht mehr ganz so schön wie im Zentrum. Die Strassen sind (wenn vorhanden) dreckig und die Häuser oft schon ziemlich heruntergekommen. Am Tag wie auch in der Nacht streifen viele Müllsammler auf der Suche nach Pfandflaschen durch die Strassen und viele Obdachlose haben sich einen Platz zum schlafen gesucht. Ab und zu sitzen auch Kinder am Strassenrand und schnüffeln Klebstoff. Die wohl billigste aller Drogen. Nahezu jeder Tuk Tuk Fahrer bietet seinen Fahrgästen Marihuana an. Die Preise und die Qualität schwanken aber offensichtlich erheblich. Auch die Strassenjungs die sich Nachts am Fluss versammeln versuchen noch den einen oder anderen Dollar mit dem gefährlichen Drogenhandel dazuzuverdienen.

Abseits der Hauptstrassen sieht Siem Reap nicht so schön aus

Es soll aber nicht der Eindruck entstehen das Siem Reap die reiste Drogenstadt ist. Nur in den Bergen von Kambodscha wächst halt nun mal Marihuana und natürlich versuchen die Menschen alles um ihren Lebensunterhalt etwas aufzubessern. Ausserdem ist das nicht nur in Siem Reap so, sondern überall in Kambodscha. Dort wo Touristen sind wird angeboten was gekauft wird. Das gilt übrigens auch für die Apotheken. In den kleinen „Pharmacie“ läden kann man nicht nur Kopfschmerztabletten und Medikamente gegen Reisekrankheiten kaufen sondern auch Valium und andere rezeptpflichtige Medikamente.

In Siem Reap gibt es nahezu überall Drogen und verschreibungspflichtige Medikamente

Die Polizei scheint das treiben hinzunehmen bzw. sich für die Toleranz gut bezahlen zu lassen. Denn Korruption ist in Kambodscha ebenso alltäglich.

In Siem Reap übernachten und Angkor Wat besuchen

Wer Angkor Wat besuchen will kommt um eine Übernachtung in Siem Reap gar nicht herum. Macht ja auch nichts, für ein paar Tage ist es dort ja ganz nett. Und gerade Angkor Wat gehört zu den Sehenswürdigkeiten die man nicht verpassen darf wenn man in Kambodscha ist. Es gibt auch eine grosse Auswahl an diversen Hotels und Hostels in nahezu jeder Preislage. Bei gut 10 Dollar pro Nacht geht es los. Mit meiner Auswahl, dem Angkor Saphir Hotel war ich eigentlich sehr zufrieden, aber man kann hier locker auch 60 Dollar die Nacht und mehr hinblättern. Selbstverständlich bekommt man dafür dann auch entsprechenden Standard geboten.

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