Hotel in Siem Reap – Glück gehabt und auch noch günstig

Visitenkarte der Das Huy Leng Angkor Saphir Hotel in Siem Reap

Schon auf der Fahrt von Poi Pet nach Siem Reap hatte der Taxifahrer zweifel daran dass ich ohne Reservierung ein vernünftiges Hotel bekommen würde. Im Moment ist High Season und scheinbar alles ausgebucht. Wenn man es Last Minute will braucht man wohl jede Menge Glück.

Und auch der erste sowie der 2te Tuk Tuk Fahrer glaubten nicht so recht dass ich um die Zeit einfach zu dem Hotel fahren und einchecken konnte. Er würde mich aber gerne dort hin fahren, und wenn es nicht klappt dann hilft er mir bei der Suche nach einer neuen Unterkunft – zumindest für die erste Nacht.

Also nichts wie auf zum Angkor Saphir Hotel. Das Problem nur, das Angkor Saphir Hotel hat mittlerweile seinen Namen geändert. Nach ein paar kurzen Nachfragen bei anderen Tuk Tuk Fahrern war ich dann trotzdem angekommen. Zum Glück war der alte Name noch an der Tür angeschrieben.

Das Huy Leng Hotel in Siem Reap hat saubere Zimmer

Der erste Einblick war recht gut. Das Hotel ist zwar in einer grässlich Pink – Rosa Farbe angestrichen. Aber recht sauber und vermittelt einen guten Eindruck.

Wahrscheinlich ist der neue Name besser für die vielen Chinesen die in diesem Hotel absteigen. Der Preis war günstiger als erwartet. Statt der erwarteten 22 Dollar waren es nur 15$ pro Nacht. Natürlich habe ich mir zuerst das Zimmer zeigen lassen. Das sollte man immer machen, egal ob man ein exclusives oder ein günstiges Hotelzimmer in Kambodscha bucht.

Aber das Zimmer war gut. Sauber, mit Klimaanlage, Dusche und WC. Mehr brauche ich nicht. Und scheinbar hatte ich damit ja auch jede Menge Glück. Natürlicht ist es das “Angkor Saphir” nicht mit dem Krungkasem Srikrung Hotel in Bangkok zu vergleichen. Aber das macht ja auch nichts.

Das Huy Leng Hotel in Siem Reap Kambdoscha ist sauber und günstig

Erstmal einchecken, wieder mal Formulare ausfüllen und dann endlich eine Dusche. Warmes Wasser funktionierte zwar nicht, aber ist ja auch nicht unbedingt nötig. Eine gute halbe Stunde später fühlte ich mich wieder wie ein Mensch. Ein müder zwar, aber deutlich besser. Und hungrig, also war Nahrungsbeschaffung das nächste Ziel.

Kaum raus aus dem Hotel schlenderten auch schon die beiden Australier an meinem Hotel vorbei. Offenbar mit dem selben Ziel. Wir beschlossen gemeinsam nach einem Restaurant zu suchen.

Gar nicht so einfach wie man glauben will. In Siem Reap ist Nachts nämlich “der Hund begraben”. Auf den Strassen ist nicht mehr viel los bis auf einige Tuk Tuk fahrer die einem ihre Dienste anbieten. Wenn man kein Tuk Tuk will (für die Fahrer quasi unverständlich) dann doch wenigstens “Lady Bum Bum” oder zumindest Marihuana.

Wollten wir alles nicht, nur etwas zu essen, und am liebsten etwas das wir uns selbst ausgesucht hatten. Viele Auswahlmöglichkeiten hatten wir ja nicht, scheinbar war der Night Market einer der wenigen Plätze an denen um diese Zeit noch etwas los ist.

Also nichts wie hin. Und tatsächlich fanden wir vor einem 24/7 Supermarkt auch noch einen Strassenstand an dem Suppen, gebratener Reis und Nudeln serviert wurden. Dazu noch 2 Bier – das ganze fuer 3 Dollar. Danach waren wir reif für’s Bett.

Auch um Huy Leng Hotel gibt es wieder eine Dachterasse. Zwar keine private, aber ausser mir ist da keiner raufgekommen.

Die Dachterasse des Huy Leng Hotel

Der Ausblick hier – anders, aber auch sehr schön. Und ruhig.

Der Ausblick vom Huy Leng Hotel bei Nacht

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