Bangkok bei Tag und Nacht und ein deutscher Sextourist

Mein 2ter Tag in Bangkok war aehnlich ereignislos wie der erste. Durch die Strassen bummeln, hier und da etwas an einem der unzaehligen Strassenstaende essen und den Tuk Tuk und Motorbike Fahrern aus dem Weg gehen. Manchmal gar nicht so einfach wie gedacht. Aber ist ja auch logisch, jede Langnase (und noch dazu die blassen) sind potentielle Geldgeber. Wer nicht Tuk Tuk fahren will bekommt meistens mindestens eine Massage angeboten. Ein einfaches Nein reicht nicht in jedem Fall. Ausser der Fahrer hat sein Geld fuer den Tag schon verdient, dann gehts. Aber bald bin ich ja raus.

Morgen Mittag will ich den Zug nach Poipet nehmen und dann endlich meine Reise queer durch Kambodscha beginnen.

Abends beim Essen in einem der kleinen Restaurants hatte ich noch das zweifelhafte Vergnuegen einen der deutschen Touristen kennen zu lernen von denen es in Bangkok wohl reichlich gibt. Rolf, Architekt aus Berlin ca. 50 Jahre alt und garantiert nicht wegen der Tempel in Thailand. Sicher, es gibt jede Menge deutscher Sextouristen in der Stadt, aber dieses Exemplar hat wirklich jedes Vorurteil erfuellt. Ein echter Prototyp sozusagen.

Der „German Beer Garden“ war wohl sein 2tes Zuhause, und er erzaehlte mir mit stolz geschwollener Brust das er in ein paar Stunden noch eine Verabredung mit 2 Schwestern hat.

Ein paar Stunden spaeter habe ich ihn mit den beiden in einem Supermarkt gesehen. Sympathie war da nicht auszumachen, obwohl sie ihm natuerlich staendig versicherten was fuer ein „nice guy“ er ist. Na ja, morgen bin ich weg.

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